Wird das Strom-Netz zusammenbrechen?
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Berlin – Das letzte Atomkraftwerk wird 2022 vom Netz gehen, somit wäre die Energiewende in die umgesetzt. Vor allem aber die Netzbetreiber befürchten aufgrund der Abschaltung der Atomkraftwerke, dass es zu Stromausfällen, Preiserhöhungen und Versorgungengpässen kommen kann. Stellen die Netzbetreiber die Situation übertrieben dar? Oder sind es realistische Ängste? Experten wissen, dass Deutschland vor einer großen Herausforderung steht und die Energiewende einige Hürden mit sich bringen wird.
35 Prozent aus erneuerbaren Energien
Nach Angaben der „Bild“ wird nach 2021 der Strom zu 35 Prozent aus regenerativen Energien kommen. Es soll vor allem die Sonnen-, Wind- und Biogasenergie genutzt werden. Prof. Claudia Kemfert, Energie-Expertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gab bekannt, dass der restliche Teil aus Kohle- und Gaskraftwerken kommen wird.
Neue Stromleitungen werden gebraucht
Nach Berechnungen der DIW zufolge erhöht sich der Strompreis um bis zu 1,4 Cent pro Kilowattstunde. Das bedeutet für einen durchschnittlichen Haushalt ein Mehrkostenaufwand um ca. 70 Euro im Jahr. Hinzu kommt, dass die Stromnetze ausgebaut werden sollen und die Netze zusätzlich durch die unberechenbare Wind- und Sonnenenergie belastet werden.

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