Energiewende: Streit innerhalb der FDP
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München – Dem Ministerpräsident Horst Seehofer lassen die andauernden Spannungen der schwarz-gelben Regierung kalt und hält fest an seinem Atomausstiegskurs. Deswegen kündigte er für den 28. Juni eine Regierungserklärung an, um damit nochmals zu zeigen, wie wichtig ihm das Thema rund um die Energiewende ist. Wie die „Süddeutsche“ berichtet, ist der Koalitionspartner von der FDP noch nicht zu sehr überzeugt, ob der Atomausstieg bis 2022 zu bewältigen ist. Stromausfälle werden bereits befürchtet.
Die Partei wünscht sich mehr Rückhalt von Rösler
Auch innerhalb der Partei gibt es aufgrund des Atomausstiegs heftige Diskussionen. Die Liberalen im Freistaat sind zudem enttäuscht darüber, dass der neue FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler, den Atomausstieg bis 2022 nun doch mit der Union vereinbart hat, zumal er in der Partei angekündigt hat. FDP-Landesvize Andreas Fischer gab bekannt, dass er sich mehr Rückhalt von Rösler erhofft hat.
Private Haushalte sollen ebenfalls Ökostrom beziehen
In der Zwischenzeit werden die Formen für die Energiewende immer klarer und spezieller. Beispielsweise hat sich das bayerische Kabinett darauf verständigt, dass die öffentlichen Stellen ausschließlich nur noch Ökostrom beziehen sollen. Innenminister Joachim Herrmann verkündete, dass damit auch die privaten Verbraucher dazu gebracht werden sollen, einen Ökostrom-Tarif zu wählen.

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