Kaum Stromanbieterwechsel in Österreich
Anzeige
Wien - In Österreich fand vor rund zehn Jahren die Liberalisierung des Strommarktes statt. In dem Land machen jedoch nur wenige Kunden von der Möglichkeit Gebrauch, den Anbieter frei zu wählen oder gar zu wechseln. Dabei könnten zahlreiche Verbraucher den Anbieter wechseln und viel Geld sparen. Wie der Chef der E-Control, Walter Boltz verkündete, zahlen die Verbraucher 400 Millionen Euro mehr, als überhaupt nötig wäre.
Offensichtlich herrscht Zufriedenheit
Pro Jahr haben nur 70.000 Österreicher einen Stromvertrag unterzeichnet, der nicht von ihrem angestammten Anbieter war. Die Wechselrate ist in Österreich wesentlich niedriger als in Deutschland oder auch Großbritannien. Die E-Wirtschaft sieht in der Zurückhaltung dieser Wechselbereitschaft eher die Zufriedenheit der Verbraucher. Wenn sie unzufrieden wären, würden sie den Tarif oder Anbieter schon wechseln. Denn Stammkunde bleibt ein Verbraucher nur, wenn das ganze Rundum passt.

Die neuesten Energienews:
Strompreise: Bis 2025 um 70 Prozent teurer( vom 16.5.2012 )
Stromrechnung: Offshore-Kosten führen zur Erhöhung
( vom 16.5.2012 )
Strom: Deutsche zahlen weniger als Franzosen
( vom 10.5.2012 )
Energiekonzern EnBW leidet unter Energiewende
( vom 8.5.2012 )
Energiegipfel erzeugt Kritik und Hoffnung
( vom 3.5.2012 )
Das könnte Sie auch interessieren:
Strom aus der Wüste Afrikas( vom 24.5.2011 )
Strombranche: Mehr Beschäftigungen, höherer Preis
( vom 23.2.2012 )
Nutzen Anbieter die Ökostromnachfrage aus?
( vom 6.10.2011 )
Keine Stromspeicherung in Norwegen?
( vom 4.10.2011 )
Strom zum Jahreswechsel teurer
( vom 29.12.2011 )
