Die Zukunft vom Energiekonzern EnBW
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Am heutigen Tag findet die Aufsichtsratsitzung vom Energieunternehmen EnBW statt. Genug Gesprächsstoff ist auf jeden Fall vorhanden. Denn es besteht dringender Klärungsbedarf darüber, wie die Zukunft von dem Konzern aussieht und welchen Weg EnBW gehen wird. Dieses Jahr wurde der Atomausstieg von der Bundesregierung festgelegt. Dem Unternehmen mangelt es seitdem an Geld und vor allem an einer Strategie, damit die Energiewende bezahlt werden kann. Das berichtet die „Stuttgarter Zeitung“.
Keine Äußerungen vom Konzernchef
Der Kapitalbedarf der EnBW wurde auf 800 Millionen Euro geschätzt. Die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) und das Land Baden-Württemberg haben jeweils einen 46-prozentigen Anteil an dem Konzern. Die OEW verkündete, dass sie bereit wären, dem Konzern 400 Millionen Euro zu geben. Nicht ausgeschlossen, dass es im Notfall sogar mehr sein könnte. Vom Land soll dann das restliche Geld kommen. Nils Schmid, der baden-württembergische Finanzminister, möchte deshalb auch wissen, was genau mit diesem Geld finanziert wird. Hans-Peter Villis, der Chef von EnBW, gab diesbezüglich noch keine Äußerungen bekannt.

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