Strompreiserhöhungen um gut vier Prozent
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Zum Ende des Jahres müssen sich die deutschen Stromkunden nun doch auf steigende Strompreise einrichten. Um durchschnittlich vier Prozent werden bis zu 121 deutsche Stromversorger die Kosten anheben. Verbraucherschützer raten den Verbrauchern deshalb dringend dazu, einen Preisvergleich in Anspruch zu nehmen und gegebenenfalls den Versorger zu wechseln. Doch seit der Liberalisierung hat bisher nur jeder zweite deutsche Haushalt diese Möglichkeit ausgeschöpft.
Wechselmöglichkeiten müssen genutzt werden
Auf viele deutsche Stromkunden kommen in den nächsten Monaten erneut Strompreiserhöhungen zu. Bis zu 121 Stromanbieter korrigieren die Tarife nach oben. Kunden, die davon betroffen sind, sollten nach Ansicht der Verbraucherzentrale Brandenburg die Erhöhungen nicht einfach hinnehmen. Stattdessen sollten sie nach Ansicht von Hartmut G. Müller, Fachreferatsleiter der Verbraucherzentrale Brandenburg, von ihrem Recht Gebrauch machen, den Anbieter zu wechseln. Denn seit 1998, dem Jahr der Strommarktliberalisierung in Deutschland, hat lediglich jeder zweite Haushalt den Stromanbieter gewechselt. Dabei können Verbraucher durch einen Wechsel zu den richtigen Anbietern die Stromkosten reduzieren oder zumindest auf einem stabilen Niveau halten.

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