Asiensbilligware bedroht deutsche Solarbranche
Anzeige
Gleich von zwei Seiten wird die deutsche Solarbranche bedroht. Von der einen Seite drückt die Billigware von asiatischen und chinesischen Konzernen und auf der anderen Seite schrumpft das erste Mal seit vielen Jahren der deutsche Markt für Solarenergie. Branchenführende Unternehmen sehen ihrer Zukunft in Deutschland eher pessimistisch entgegen und spielen mit dem Gedanken ins Ausland zu gehen.
Ende des Solarbooms
Aufgrund des zurückgegangenen Booms in der deutschen Solarbranche können die Firmen ihre sinkenden Preise, die sie damals noch mit einem gestiegenen Absatz wettmachten, nicht mehr halten. 2011 schrumpfen die Absätze so sehr dass ein Ausgleich von hohem Absatz und niedrigen Preis nicht mehr ausreicht. Die Regierung stand dem riesigen Boom 2010 skeptisch gegenüber. Insgesamt kam es zu einer Solarleistung die acht mittelgroßen Atomkraftwerken entsprochen hat. Dadurch wurde das Stromnetz so sehr belastet, dass es nun zu einem entsprechenden Ausbau kommen muss. Deshalb sah die Regierung keinen anderen Ausweg als die Förderung von Solarenergie zu begrenzen. Auch wenn aus Sicht der Verbraucher und der Technik eine Förderungskürzung sinnvoll und notwendig war, schmerzt der dadurch geschehene Rückgang die Branche sehr. 2012 wird der Markt wahrscheinlich nur noch halb so groß sein wie 2010.

Die neuesten Energienews:
Strombranche auf bestem Weg zur Besserung( vom 16.2.2012 )
Stromwoche: Über Großkonzerne und Blackouts
( vom 26.1.2012 )
Erneuerbare Energien Gesetz 2012 in starker Kritik
( vom 19.1.2012 )
Energie weltweit: Zukunft sichern
( vom 12.1.2012 )
Stromjahr 2012: Neues Jahr, neues Glück?
( vom 5.1.2012 )
Das könnte Sie auch interessieren:
