Stromjahr 2012: Neues Jahr, neues Glück?
Die erste Woche des neuen Jahres ist schon bald um, und die neue Umlage für erneuerbare Energien ist ab dem ersten Tag gestiegen, wenn auch um nur 0,062 Cent pro Kilowattstunde. Laut einer Umfrage der forsa stehen die Bürger jedoch voll hinter der Energiewende und möchten gerne ihren Beitrag leisten – zumindest, wenn das Netto- Einkommen ausreicht. Zudem wurde eine neue Technik zur kohlenstoff-negativen Energieerzeugung entwickelt, welche die Zukunft noch umweltfreundlicher machen kann.
Höhere Stromkosten zu Jahresbeginn
Ab 1. Januar 2012, so schreibt es die Bundesagentur vor, hat jeder Stromverbraucher eine noch höhere Umlage zu zahlen als letztes Jahr. Allerdings ist der Preis nicht wie 2011 exorbitant gestiegen, sondern nur um 0,062 Cent pro Kilowattstunde. Somit stieg sie von 3,530 ct/kWh auf 3,592 ct/kWh. Nicht unbedingt ein Grund also, in Panik zu verfallen. Und die meisten Bürger neigen auch nicht dazu, wie eine Umfrage ergibt.
Verbraucher befürworten Energiewende
Das renommierte Meinungsforschungsinstitut forsa fand in einer repräsentativen Umfrage heraus: Die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung, mehr Geld für den Umbau des Energiesystems auszugeben, ist nicht nur vorhanden sondern sogar sehr hoch. Allerdings war auch deutlich, dass die Bereitschaft umso größer ist, je höher das Nettoeinkommen ist. Doch der grundsätzliche Wille ist da und so kann auch die Energiewende ihren Lauf nehmen.
Ständig innovative Technik
Mit der Energiewende gehen auch immer wieder neue Entwicklungen einher. Diese Woche veröffentlichte Zeropoint eine Pressemitteilung, welches über die Einspeisung von kohlenstoff-negativer Elektrizität und Wärme ins herkömmliche Netz berichtet. Das Verfahren bindet Kohlenstoff aus der Atmosphäre, und der Investitionsaufwand ist bei der verfügbaren Kapazität, die mit Solar- und Windenergie relativ gering.
Pressemitteilungen vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. und ZeroPoint Clean Tech vom 04.01. 2012 sowie der Bundesnetzagentur vom 14.10.2011

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