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Energie weltweit: Zukunft sichern

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Im Jahr 2011 war der Stromverbrauch in Deutschland annähernd stabil, wie der BDEW offenlegt. Damit die Versorgung ebenfalls stabil bleibt, und zwar auch in anderen Ländern, und das möglichst auch mit gutem Umweltgewissen, wurden diese Woche weltweit einige Maßnahmen ergriffen: Während sich Europa eine Strategie für die Stromerzeugung in Nordafrika ausdachte, eroberte China unauffällig die Spitze der Erzeugung erneuerbarer Energien. Doch es gibt auch Gegenläufer.


Auf dem Weg zu den Erneuerbaren
 

Deutschland verbrauchte im Jahr 2011 rund 607 Milliarden Kilowattstunden Strom. Somit hat sich der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent verringert. Die Stromerzeugung lag bei 612 Milliarden Kilowattstunden. Dabei betrug der Anteil erneuerbarer Energie rund 20 Prozent, wie der BDEW offenbarte.
 

So gut sollte es allen Ländern gehen. Darum plädiert EU-Energiekommissar Günther Oettinger für eine gemeinsame Energiestrategie zwischen Europa und den nordafrikanischen Staaten, wie einer Pressemitteilung von AFP zu entnehmen ist. Die Entwicklungschancen reichen demnach von der Ölverbrennung bis hin zu einer umweltfreundlichen Stromproduktion.
 

Ohne viel Aufsehen verkündete die das IWR zudem heute, bezogen auf den Bericht von CNR, den 5-Jahres-Plan von China, bezogen auf den Ausbau von Erneuerbaren Energien. Derzeit liefert sich China mit einer Windkraftleistung von rund 50.000 Megawatt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den USA. Doch bis 2015 soll dieser Wert in China noch verdoppelt werden. In Deutschland liegt die erzeugte Windkraftleistung bei 28.000 Megawatt.
 

Gegenläufer: Frankreich und Rösler
 

Aus einer Pressemitteilung der AFP geht hervor, dass Frankreich seine Atomkraftwerke nun auch gegen Terroranschläge sichert. Geschützt werden diese schon seit 2009 von einer Spezialeinheit der polizei. Nun sollen noch mehr Polizisten eingesetzt, die Zäune verstärkt und weitere Alarmanlagen und Überwachungskameras installiert werden. Frankreich setzt also weiterhin auf den wertvollen Atomstrom – nicht gerade ein gutes Zeichen für die Energiewende.
 

Und solche sendet auch Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler nicht, der gegenüber der „Financial Times Deutschland“ die Forderung laut machte, weniger Geld in die Förderung von Solaranlagen zu investieren. Seiner Meinung mach müsse man sich mehr auf die Kostentreiber konzentrieren, um die Energiewende zu finanzieren.

 

 

 

Sammlung von Presseberichten aus der Woche vom 06. – 12.01.2011


Energie weltweit:  Zukunft sichern

Energie weltweit: Zukunft sichern

Nachricht vom 12.1.2012






Redaktion Stromvergleich.com: Patricia vom Merk

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