Stromwoche: Über Großkonzerne und Blackouts
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Die Erneuerbaren Energien bleiben die Sorgenkinder der deutschen Energiewirtschaft. In dieser Woche kündigten über 100 Stromversorger an, ihre Strompreise zu erhöhen, was nun 7 Millionen Haushalte, besonders in Ballungsgebieten, hinnehmen müssen. Der Grund sind höhere Beschaffungskosten und gestiegene Netznnutzungsentgelte. Doch auch die Erneuerbaren Energien sorgen für Ärger. Sollten Sie zu einem Blackout führen, werden als Ausgleich Großbetriebe gegen Prämie abgeschaltet. Die ist Medienberichten der vergangenen Woche zu entnehmen.
Stromblackouts verhindern
Die Stromnetze müssen weiter ausgebaut werden, was sicher auch die Geldtaschen der Energieversorger beansprucht. Doch bisher sind die Netzkapazitäten nicht ausreichend für die Nutzung erneuerbare Energien und könnten schnell überfordert sein.
Eine Lösung musste her und das Bundeswirtschaftsministerium erarbeitete nun einen entsprechenden Notfallplan: Sollte ein Stromblackout drohen würden energieintensive Betriebe abgeschaltet werden und im Gegenzug eine Prämie erhalten.
Gazprom will deutschem Energiemarkt beitreten
Obwohl der Energiemarkt in Deutschland derzeit nicht besonders rosig aussieht, besteht der russische Gasanbieter Gazprom darauf, nach Deutschland zu expandieren. Die Kooperationsgespräche mit RWE sind zwar gescheitert, aber der Energieriese droht nun eben mit rechtlichen Schritten.
Die Bereitschaft, in Kraftwerke zu investieren, ist bei Gazprom nach wie vor sehr hoch, erklärte Gazprom-Chef Alexej Miller. „Aber wir warten nicht auf die Politik, sondern sprechen schon jetzt mit unseren deutschen Partnern, wie wir die Energieversorgung verbessern können.“
Sammlung von Medienberichten aus der Woche vom 20. - 26.01.2012

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